Praxis für Handrehabilitation
Definitionen und Erklärungen zum Modell der  ICF
Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) ist eine Klassifikation der funktionalen Gesundheit und ihrer Beeinträchtigungen.
Körperfunktionen sind die physiologischen Funktionen von Körpersystemen inklusive psychologische Funktionen. Beispiele sind: Neuromuskuloskeletale und bewegungsbezogene Funktionen, Sinnesfunktionen und Schmerz, mentale Funktionen.
Körperstrukturen sind anatomische Teile des Körpers wie Organe, Gliedmassen und ihre Bestandteile. Beispiele sind: Strukturen des Nervensystems, Strukturen, die mit der Bewegung in Zusammenhang stehen, Strukturen des cardiovaskulären, des Immun- und des Atmungssystems.
Unter Aktivität versteht man die Durchführung einer Handlung oder Aufgabe durch eine Person. Alle Tätigkeiten, die zu den Lebensbereichen „berufliche Tätigkeit“, „Selbstversorgung“, „Kommunikation“ oder „Mobilität“ gehören.
Teilhabe oder Partizipation ist das Einbezogensein einer Person in eine Lebenssituation oder einen Lebensbereich.
Kontextfaktoren bilden den gesamten Lebenshintergrund einer Person. Sie werden unterteilt in Umweltfaktoren und personenbezogene Faktoren:
Umweltfaktoren bilden die materielle, soziale und einstellungsbezogene Umwelt ab, in der Menschen leben.
Personenbezogene Faktoren(nicht klassifiziert) beinhalten Alter, Geschlecht, Verhalten, Lebensstil, Beruf, Erfahrungen, Motivation, Bewältigungsstrategien, genetische Prädisposition.
zurück